Weiterbildung

SYSTEM- und FAMILIENAUFSTELLUNGEN
in Psychotherapie
und Beratung


AUGUST 20011 - JUNI 2013






Anerkannte Weiterbildung für
Systemaufstellungen (DGfS)


2-jähriges Curriculum in
phänomenologisch-systemischer Psychotherapie und Beratung

mit Erdmuthe Kunath, Berlin
  Dr. phil. Diana Drexler, Mannheim
  Barbara Innecken, Tutzing
  Hedy Leitner-Diehl, Finning
  Laszlo Mattyasovszky, Wasserburg

Die 2-jährige Fortbildung in phänomenologisch-systemischer Psychotherapie vermittelt Ihnen unter Anleitung einiger ihrer erfahrensten Vertreter die wesentlichen Grundlagen, Praxis und aktuelle Weiterentwicklungen der Familienaufstellung nach Bert Hellinger. Sie bietet darüberhinaus eine Einführung in die Praxis der Organisationsaufstellungen und der Systemischen Strukturaufstellungen (Kibéd/Sparrer).

Über Selbsterfahrung, sowie an Fallbeispielen aus der eigenen Praxis und von mitgebrachten Klienten wird die Methode des Familienstellens und des Stellens anderer Systeme (Teams, Organisationen) und damit einhergehende kurzzeittherapeutische Interventionen erfahren, eingeübt und vertieft.
Dabei steht die praktische Arbeit im Vordergrund, die ein wachsendes Verständnis der wesentlichen Ordnungen und unterschiedlichster Dynamiken, die in Beziehungen wirken, ermöglicht.
Zum Aneignen des "Handwerkszeugs" gehört insbesondere auch die Einübung der phänomenologischen Haltung in Familienaufstellungen, die sich absichtslos in den Dienst stellt.

Ein Schwerpunkt der Fortbildung wird auf der Übertragung des Ansatzes in die Einzelarbeit liegen.

Durch die Vielfalt der Lehrtherapeuten-Persönlichkeiten, -Themen und -Arbeitsstile gewinnen die Teilnehmer eine weite Sicht dieses innovativen Ansatzes und seiner unterschiedlichen Ausprägungen. Die Entwicklung Ihres persönlichen Stils, sowie die Übertragung, Anpassung und Nutzung des Erlernten in Ihren jeweiligen persönlichen Arbeitskontext wird dadurch besonders unterstützt.

 

Teilnahmevoraussetzungen

Die Weiterbildung richtet sich an praktizierende PsychotherapeutInnen und SupervisorInnen (Ärzte, Psychologen, Diplom-Pädagogen, Sozialarbeiter, Heilpraktiker) mit mehrjähriger Berufserfahrung und einer abgeschlossenen, allgemein anerkannten Therapie-, bzw. Supervisionsausbildung.

Darüberhinaus wendet sie sich auch an engagierte Lehrer und Erzieher, sowie an Organisationsberater, Trainer, Mediatoren, Pfarrer, die in unterschiedlichen beruflichen Bereichen verantwortlich beratend mitwirken und Erfahrungen und Einsichten der Aufstellungsarbeit in ihr Arbeitsfeld mit einfließen lassen möchten.

Die interdisziplinäre Zusammensetzung der TeilnehmerInnen erweist sich als gegenseitige Befruchtung.

 

Lehrinhalte

  • Einführung in die Grundlagen der Aufstellungsarbeit - Ordnungen in Familiensystemen - Herkunfts-, Gegenwartsfamilie
  • Systemische Verstrickungen und Lösungen - unterbrochene Hinbewegung -
    Unterscheidung von primären und sekundären Gefühlen - persönliches und kollektives Gewissen - Bewegungen der Seele
  • Paardynamiken - Abtreibung, Trennung, Scheidung -
    Patchworkfamilien - Adoption, Pflegekinder
  • Lösungen für verhaltensauffällige Kinder - Lernstörungen - Schulverweigerer
  • Phänomenologische Haltung - Sammlung und Ernst - Furchtlosigkeit - Achtung
  • Rundenarbeit - Auftragsklärung und kurztherap. Interventionen -
    Arbeit mit Märchen und Geschichten - Lösungssätze und -rituale -
    Stellvertretung und wissendes Feld
  • Methoden aus der systemisch-konstruktivistischen Beratung - Genogramm - Fragetechniken - Schulung von Intuition und Hypothesenbildung - Lösungs- und Ressourcenorientierung
  • Spezielle Dynamiken: Psychosomatik, Krebs u.a. schwere Erkrankungen,
    Behinderung, Sucht, Psychose, Mißbrauch, Trauma
    Arbeit mit Opfern und Tätern, Folgen der NS-Zeit
    Flucht, Vertreibung, Migration
  • Aufstellungen in der Einzeltherapie, in der Schul- und Erziehungsberatung,
    in der Sozialarbeit und Beratung - mit Figuren u.a. Hilfsmitteln
  • Aufstellungen in der Supervision - Fall- und Teamsupervision, Helfersysteme
  • Formen und Praxis der Strukturaufstellungen (nach Kibéd/Sparrer)
  • Theorie und Praxis der Organisationsaufstellungen -
    Ordnungen in Arbeitssystemen, Teams, Organisationen -
    Teamkonflikte, Führungsschwäche, innere Kündigungen, Mobbing -
    Gründung, Fusion, Umstrukturierung, Nachfolgeregelung -
    Familienunternehmen - Überschneidungen von Familien- und Organisationsdynamiken -
    verdeckte Aufstellungen
  • Grenzen der Aufstellungsarbeit - Haltung und Integrität des Aufstellers

 

LehrtherapeutInnen

Die Weiterbildung Systemaufstellung und Familienaufstellung wird von langjährig erfahrenen Lehrtherapeuten geleitet, die wesentlich zur qualifizierten Verbreitung und Weiterentwicklung dieses Ansatzes beigetragen haben. Einige von ihnen haben eigene Differenzierungen entwickelt, die sie auch international zu gefragten Lehr-TherapeutInnen werden ließen.

Um die bewährte Vielfalt der Themen und Lehr-Persönlichkeiten zusammenzuführen, wird Erdmuthe Kunath, der die Gesamtleitung obliegt, 6 Module gestalten und die Lehrseminare der Gastreferenten begleiten.
Im Anschluß an die 2-jährige Weiterbildungsphase folgen im dritten Jahr noch zwei Supervisionsblöcke zur Praxisbegleitung und Vertiefung.

 

Umfang und Gestaltung

Die Fortbildung gliedert sich in 10 Module - der 1. Block umfaßt 5 Tage, alle weiteren jeweils
3 Tage. Die Module I und V finden im Rahmen eines integrativen Konzepts gemeinsam mit den Teilnehmern der Weiterbildung "Organisations-/Strukturaufstellungen in der OE" statt.
Die Module V - VIII sind auch für externe Gastteilnehmer geöffnet.
Im 3. Jahr sind zur Praxisbegleitung und Vertiefung 2 Supervisionsblöcke von jeweils 2 Tagen vorgesehen. Die Zahl der Lehrstunden beträgt an 36 Tagen insgesamt 288 Unterrichtseinheiten.

Daneben sind von den Teilnehmern selbst zu organisierende Kleingruppen zur inhaltlichen Vertiefung und Übung zwischen den einzelnen Modulen vorgesehen.

Im gesamten Zeitraum der Fortbildung ist darüberhinaus die Teilnahme an 6 Seminaren mit Familienaufstellungen oder Organisationsaufstellungen als Beobachter bei den Dozenten oder anderen erfahrenen Aufstellern empfohlen. Sie dienen der weiteren Vertiefung und Spezialisierung gemäß den besonderen Interessen des einzelnen Teilnehmers.

 

Zertifikat

Zum Abschluß erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat über Art und Umfang der Weiterbildung. Voraussetzung ist die Teilnahme an mindestens 80% der Lehrveranstaltungen, sowie der Nachweis von Selbsterfahrung in relevantem Umfang, Kleingruppen- und beobachtende Teilnahme.

Die Weiterbildung ist gemäß den Weiterbildungsrichtlinien der DGfS (Deutsche Gesellschaft für Systemaufstellungen) anerkannt!
Die Teilnehmer können nach Abschluss (bei Vorliegen anderer, weiterer Voraussetzungen) ihre Aufnahme auf die Therapeutenliste der DGfS beantragen. Details zu den Bedingungen können Sie gerne im ISA-Büro erfragen oder direkt unter www.familienaufstellung.org einsehen.

Termine

Modul I 24. - 28. August 2011
Erdmuthe Kunath
Modul II . 11. - 13. November 2011 Erdmuthe Kunath
Modul III 27. - 29. Januar 2012 Erdmuthe Kunath
Modul IV 20. - 22. April 2012 Erdmuthe Kunath
Modul V 01. - 03. Juni 2012 Diana Drexler
Modul VI 17. - 19. August 2012
Hedy Leitner-Diehl
Modul VII 08. - 10. November 2012
Erdmuthe Kunath
Modul VIII 11. - 13. Januar 2013 Laszlo Mattyasovszky
Modul IX 12. - 14. April 2013
Barbara Innecken
Modul X 07. - 09. Juni 2013
Erdmuthe Kunath
     
Supervision I
Dezember 2013
Erdmuthe Kunath
Supervision II
Juni 2014
Erdmuthe Kunath
     
Zeiten Modul I Mi. 14 Uhr - So. 16 Uhr
Modul VII Do. 14 Uhr - Sa. 16 Uhr
Block II - VI, VIII - X Fr. 14 Uhr - So. 16 Uhr
  Supervision Fr. 14 Uhr - Sa. 17 Uhr
     

Kosten

 

 

 


Download Curriculum

• Für 10 Lehr-Module über 23 Monate: monatlich 180,- €
Für 2 Supervisions-Module im 3. Jahr: je 280,- €

• Die Anmeldegebühr beträgt
• 90,- € für EarlyBirds bis 31.03.2011 (4.790,- € gesamt)
• 340,- € bei Anmeldung ab 1.04.2011 ( 5.040,- € gesamt)

 

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